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Claudia
Software Developer & Scrum Master

Claudia ist seit 2016 Teil des kasasi-Teams und übernimmt in Team Blau die Rolle als Scrum-Master und Software Developer. Erfahre, warum diese Kombination für Claudia besonders ist.
Claudia, wie bist du zu kasasi gekommen?
Zu kasasi bin ich 2016 gekommen, als ich ein Unternehmen für meine Masterarbeit gesucht habe. Über das Jobportal der Hochschule Kempten bin ich damals auf kasasi gestoßen. Die dort ausgeschriebenen Themen waren super spannend – vor allem Big Data und Data Science haben mich interessiert. Also habe ich mich beworben und im März ging es los! Nach meiner Masterarbeit bin ich direkt bei kasasi geblieben. Zuerst war ich im Team Grün – wo ich auch meine Masterarbeit geschrieben habe – für Themen wie Frameworks und Datenimport zuständig. Durch eine allgemeine Umstrukturierung im Unternehmen wechselte ich anschließend zu Team Blau, wo ich in der ersten Zeit hauptsächlich an einem Projekt für einen großen Kunden aus der Industrie arbeitete. Seit 2021 habe ich auch die Rolle des Scrum Masters im Team übernommen.
Was sind deine Aufgaben als Developer und Scrum Master?
Ich habe zwei Rollen inne: Zum einen bin ich Scrum Master und zum anderen Software Developer. Als Scrum Master sorge ich dafür, dass die Prozesse im Team reibungslos ablaufen. Mein Ziel ist es, dass das Team alles hat, was es braucht, um effizient voranzukommen. Bei kasasi gehört es auch zu meinen Aufgaben, das Team nach außen zu vertreten. Normalerweise ist ein Scrum Master nicht Teil des Entwicklungsteams – bei uns ist das anders. Das hat Vor- und Nachteile, aber ich finde es super, weil ich mich nicht entscheiden muss. Ich kann beides machen! Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich: Gemeinsam im Team überlegen wir, wie wir eine User Story umsetzen, die unser Product Owner vorbereitet hat. Dabei klären wir Fragen wie: Wie setzen wir das technisch um? Was ist machbar, was nicht? In den letzten Monaten lag unser Fokus auf der Entwicklung einer eigenen Plattform für eine große Spedition. Davor habe ich mich viel mit dem Thema Datalake beschäftigt. Dabei geht es darum, technische Infrastrukturen bereitzustellen, um Daten langfristig zu speichern und verfügbar zu halten. Ein Datalake unterscheidet sich von anderen Systemen, weil die Anforderungen völlig anders sind: Es gibt keine festen Strukturen und Daten müssen über einen langen Zeitraum sicher gespeichert werden.
Was begeistert dich an deiner Arbeit?
Ganz klar die Zusammenarbeit im Team und meine Rolle als Scrum Master. Es passt einfach richtig gut zu mir. Ich mag es, mich bei der Fehlersuche richtig hineinzudenken und am Ende ein Erfolgserlebnis zu haben. Wenn ich zurückblicke, wusste ich in der Realschule überhaupt nicht, was ich mal machen will. Erst an der FOS hat mir Wirtschaftsinformatik gut gefallen – vor allem das Thema Datenbanken. Durch einen Lehrer, der Kontakt zu einem Professor an der Hochschule hatte, konnte ich ein sogenanntes Frühstudium im Bereich Informatik besuchen. Das hat mein Interesse geweckt und nach einem Beratungsgespräch habe ich mich für ein Informatikstudium entschieden. Ich würde es auch genauso wieder machen!
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Mein Tag beginnt meist um 9:00 Uhr mit unserem Daily – das ist quasi mein Arbeitsbeginn. Danach checke ich meine Mails und die Teams-News. Anschließend folgt das Scrum of Scrums, bei dem wir uns in der Scrum Master Runde austauschen. Vormittags stehen oft noch weitere Termine an – zum Beispiel unser Entwicklungsmeeting am Mittwoch oder Absprachen mit anderen Teams. Nachmittags variiert mein Arbeitstag stark. Je nachdem, welche Aufgaben gerade anstehen, arbeite ich entweder konzentriert alleine oder wir treffen uns im Team, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten. Dreimal in der Woche bin ich im Homeoffice, was ich sehr schätze. Mittags koche ich dann gerne mit meinem Mann. Aber ich komme auch gerne ins Büro – vor allem wegen der guten Zusammenarbeit mit meinem Team. Die Mittagspause verbringen wir dann gerne mit Kartenspielen wie „The Crew“ oder Schafkopfen.
Was macht kasasi für dich als Arbeitgeber besonders?
Für mich sind es die tolle Zusammenarbeit im Team und die offene, familiäre Atmosphäre. Nach meiner Masterarbeit wurde technisch alles neu strukturiert, was eine spannende Herausforderung war. kasasi bietet zudem die Möglichkeit, in viele verschiedene Bereiche einzutauchen und sich weiterzuentwickeln. Als kleines Unternehmen kennt der Chef jeden persönlich, und man kann sich aktiv einbringen und wirklich etwas bewegen. Es ist ein Ort, an dem man ständig Neues lernt und sich in unterschiedlichen Bereichen weiterentwickeln kann.
Was würdest du Bewerberinnen und Bewerbern gerne sagen?
Sei neugierig auf vielseitige Aufgaben und hab keine Scheu, auch mal links und rechts zu schauen.